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How Smart Machines Transform the Austrian Economy

FWF-Projekt P 30434-G27 (2017-2020)

Projektbudget: EUR 402.098,55

Projekstart: 1. Juli 2017

Projekt-Webseite on Researchgate

Motivation: Gegenwärtig bewegen wir uns auf eine neue Welle der Digitalisierung und Automatisierung zu. Im Mittelpunkt dieses „zweiten Maschinenzeitalters“ stehen intelligente Maschinen als Ergebnis der Forschung im Bereich fortgeschrittener Robotik, künstlicher Intelligenz und anderer computerbasierter Technologien.

Seit einigen Jahren weisen viele fortgeschrittene Volkswirtschaften niedrige Wachstumsraten und nur moderate Produktivitätszuwächse auf – ein Problem das sowohl von politischen EntscheidungsträgerInnen als auch von ÖkonomInnen sehr ernst genommen wird. Ein Lösungsansatz könnte von erhöhten Innovationsaktivitäten und Investitionen im Bereich intelligenter Maschinen ausgehen, da diese Technologien ein hohes produktivitätssteigerndes Potenzial aufweisen.

Um der komplexen Wirkungskette, die mit der Entstehung und Diffusion neuer Technologien – im Speziellen General Purpose Technologien – verbunden ist, gerecht zu werden, wird im Rahmen des laufenden Projekts smart eine systemische Perspektive eingenommen. Aus diesem Ansatz heraus wird Österreichs Absorptionsfähigkeit und Wandlungsbereitschaft in Hinblick auf die Digitalisierung untersucht. Wir beleuchten sowohl das sozioökonomische Potenzial als auch die Herausforderungen, die mit der Erfindung und Diffusion von intelligenten Maschinen einhergehen; überdies erforschen wir den dadurch zu erwartenden Transformationsprozess der österreichischen Wirtschaft.

Arbeitspakete: Intelligente Maschinen eröffnen neue und vielversprechende Möglichkeiten, das wirtschaftliche Wachstum anzutreiben. Gleichzeitig bergen sie auch ernstzunehmende sozioökonomische Herausforderungen in sich. Das laufende Forschungsprojekt zielt daher darauf ab, die ökonomischen Möglichkeiten und Risiken hinsichtlich intelligenter Maschinen aufzuzeigen. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die zu erwartende Welle der Digitalisierung und Automatisierung der Wirtschaft gelegt.

Gleichwohl sind die tatsächlichen Auswirkungen, die die Diffusion intelligenter Maschinen zeitigt, mit Unsicherheit behaftet und können daher nur begrenzt antizipiert werden. Um den Anforderungen seriöser wissenschaftlicher Arbeit gerecht zu werden, gehen wir in unseren Untersuchungen von der Pfadabhängigkeit technologischen Fortschritts aus. Darauf basierend analysieren wir die existierende sozioökonomische Struktur und den vorherrschenden institutionellen und politischen Rahmen und erforschen deren Rolle als Determinanten in der Adoption und Diffusion neuer Technologien. Im Rahmen unseres systemischen Ansatzes wird die Kapazität, die Digitale Revolution zu bewältigen und für die Gesellschaft sinnvoll zu nutzen, in drei Arbeitspaketen unter die Lupe genommen. Dabei werden folgende Fragen behandelt:

  • Task 1: Gibt es bereits empirische Befunde, die eine Digitalisierung und Automatisierung, ausgelöst durch die Diffusion intelligenter Maschinen, am österreichischen Arbeitsmarkt andeuten?
  • Task 2: Wie gewappnet ist die österreichische Wirtschaft im Vergleich zu anderen Volkswirtschaften für die Digitale Revolution in puncto ihrer Kapazität, neue Technologien zu absorbieren und sich einem neuen technologischen Paradigma anzupassen?
  • Task 3: Wie fähig sind der gegenwärtige Politikrahmen und Institutionen, dieses „zweite Maschinenzeitalter“ zu navigieren?          

 

Kontakt

Em.o.Univ.-Prof.

Heinz-Dieter Kurz

Graz Schumpeter Centre
Universitätsstraße 15F, Parterre, 8010 Graz

Telefon:+43 (0)316 380 - 3444
Fax:+43 (0)316 380 - 9523

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